Vorwort:

 

Liebe Kameradinnen, liebe Kameraden in den Kinder- und Jugendfeuerwehren!

Ich freue mich sehr, dass ich Euch auch in diesem Jahr ein Bildungsheft zukommen lassen kann, das hinsichtlich der Termine nochmal voller geworden ist. Wir hoffen, dass wir damit die entstandenen Spitzen bei der Juleica-Ausbildung und der Juleica-Fortbildung abfangen können.

Dieses Heft soll als Handreichung dienen, um sich über die von uns angebotenen Lehrgänge und Seminare zu informieren. Und gleichzeitig natürlich auch motivieren, an möglichst vielen dieser Maßnahmen teilzunehmen, um sich selbst und andere fortzubilden.

Wichtig ist uns in diesem Zusammenhang, dass die Kosten für alle eintägigen Angebote von uns getragen werden, um den Service-Gedanken zu unterfüttern. Gleichzeitig müssen wir dies aufgrund der Kosten aber mit dem Appell verbinden, gemeinsam den Verfall möglichst gering zu halten.

Betrachtet dieses Angebot als Einladung, gemeinsam zu arbeiten, zu lernen, auch auch zum Netzwerken. Aus diesem Grund findet Ihr auf dem Lehrgangsplan auch zwei neue Angebote, die Raum schaffen sollen, einfach zusammenzukommen und sich „nur“ zu vernetzen.

Als Verantwortlicher für den Bereich Bildung hoffe ich, dass wir für Euch wieder ein qualitativ hochwertiges und breites Angebot zusammenstellen konnten. Für Anregungen, dieses Angebot zu erweitern, sind wir immer offen und dankbar.

Ganz in diesem Sinne freue ich mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit Euch und wünsche uns allen nur das Beste, vor allem natürlich Gesundheit!

Matthias Düsterwald

Fachbereichsleiter Bildungsarbeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einstiegslehrgang:

Dauer:

 

Freitag 18.00 Uhr bis Sonntag 14.00 Uhr

Zielgruppe:

 

Jugendfeuerwehrwarte/innen, Kinderfeuerwehrwarte/innen, Stellvertreter/innen, Betreuer/innen

Lehrgangsinhalte:

 

Wir vermitteln Dir im Einstiegslehrgang an einem Wochenende das kompakte Handwerkszeug für eine gute Jugendarbeit. Dabei geht es um das spannende Verhältnis zwischen Mitgliedern, Betreuern und den zu vermittelnden Inhalten, welches wir intensiv beleuchten: Vom „Stricken“ guter Dienstpläne bis zum konkreten Aufbau eines Jugendfeuerwehrdienstes werden alle Aspekte betrachtet, die dann auch direkt ausprobiert werden können. Wir erarbeiten uns ein Konzept für gute und interessante Unterrichtsstunden, sodass danach jeder mit einer Grundausrüstung an Ideen, Vorschlägen und Vorstellungen wieder zurück in die eigene Jugendfeuerwehr kehren kann. Damit das dann auch ohne große Mühen klappt, haben wir eine Menge Material für Euch bereitgestellt.
Die Inhalte des Lehrgangs drehen sich aber nicht nur um pädagogische Fragen: Natürlich beschäftigen wir uns auch mit den verschiedenen angebotenen Wettbewerben (insb. Leistungsspange & Bundeswettbewerb), klären Details zur FwDV 3, gehen auf Mitgliederwerbung, Finanzen und Brandschutzerziehung ein – hier darf dann sogar experimentiert werden! Auch ehemals leidliche Themen wie die Rechte und Pflichten des Jugendgruppenleiters oder die Unfallverhütung werden angemessen und praxisnah präsentiert.
Neben den vom Dozententeam der Regionsjugendfeuerwehr vermittelten Inhalte darf auch der Austausch nicht fehlen: In vielen Gesprächen miteinander werden Ideen und Erfahrungen ausgetauscht.

Zielvorstellungen:

 

Im Einstiegslehrgang werden vielfältige Grundlagen vermittelt, sodass man den Lehrgang als Grundlage für weiterführende Lehrgänge verstehen kann – doch auch als Auffrischung oder nach dem Besuch weiterführender Lehrgänge ist der Besuch des Einstiegslehrgangs eine Bereicherung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bundeswettbewerb, Jugendflamme, CTIF, Leistungsspange

Dauer:

 

Samstag 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

 

Zielgruppe:

 

Jugendfeuerwehrwarte/innen, Stellvertreter/innen, Betreuer/innen

Lehrgangsinhalte:

 

Wettbewerb oder Wettkampf? Darf ich übertreten nachdem die Kugel den Boden berührt hat? Gibt es beim Staffellauf der Leistungsspange Wechselzonen? Wird der Ankerstich gestochen oder gelegt? Müssen die Handschuhe einheitlich sein? Wiegt die Kugel für Mädchen wirklich nur noch 3 kg?

Dies sind nur einige wenige von unendlich vielen Fragen, die sich beim Ausbilden für Wettbewerbe, Leistungsspange und Jugendflamme stellen. Dies geht jungen Kameraden genauso wie alten Hasen. Und allen sollen in diesem Seminar alle Fragen beantwortet, alle nötigen Infos vermittelt werden.

Das Ganze passiert in konstruktiver Atmosphäre theoretisch bei Vorträgen und im entspannten Gespräch. Wenn es Zeit, Wetter und Interesse zulassen, werden ausgewählte Anteile – vor allem die sportlichen – auch praktisch ausprobiert.

Die für die Ausbildung erprobten Unterlagen werden in Papierform und – bei mitgebrachten Speichersticks – auch digital zur Verfügung gestellt.

 

Zielvorstellungen:

 

Die Teilnehmer/innen sollen in Theorie und Praxis in die Lage versetzt werden, erfolgreich auszubilden. Hierbei sollen die Möglichkeiten zur Nachfrage sowie des Erfahrungsaustausches nicht zu kurz kommen.

 

 

Öffentlichkeitsarbeit und Medien

 

Dauer:

 

Samstag 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Zielgruppe:

 

Jugendfeuerwehrwarte/innen, Kinderfeuerwehrwarte/innen Stellvertreter/innen, Betreuer/innen

Lehrgangsinhalte:

 

Einfache, d.h. unkomplizierte und durch zeitunintensive Arbeitsabläufe gestaltete, und effiziente Öffentlichkeitsarbeit soll präsentiert und Anregungen dazu weitergegeben werden. Dafür wird beispielsweise eine freie Journalistin als externe Referentin eingeladen, die den typischen und doch meist unbekannten Tagesablauf einer Zeitungsredaktion schildert. So werden Ängste/Bedenken vor dem Kontakt mit den Medien gesenkt. Wie die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit der Zeitung und weiteren Medien gestaltet wird, wird anhand von erarbeiteten Checklisten gesichert.

Zielvorstellungen:

Die Teilnehmer sollen den Mut haben, Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben, HHilfen an die Hand bekommen, wie sie dieses möglichst effektiv gestalten können und einen Einblick in die Öffentlichkeitsarbeit der Regions-Jugendfeuerwehr Hannover erhalten.

 

Fortbildungsseminar für Juleica-Inhaber(innen)

 

Dauer:

 

Samstag 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Zielgruppe:

 

Juleica-Inhaber(innen)

Lehrgangsinhalte:

 

Einer der wichtigsten Punkte dieses Seminars ist der Erfahrungsaustausch der Juleica-Inhaber(innen) zur Juleica.

Was bringt sie? Welche Erfahrungen habe ich damit gemacht? Welche Vergünstigungen bringt sie für mich persönlich? Anregungen zum Einsatz der Juleica und positive Beispiele. Daneben werden die Schwerpunkte des Einstiegslehrganges aufgefrischt, aktualisiert, teilweise vertieft.

Zielvorstellungen:

 

Das Seminar ist eine reine Fortbildungsveranstaltung für Inhaber(innen) der Jugendleiter-Card, die zur Neuausstellung der Juleica eine Fortbildung nachweisen müssen. Es vermittelt den Teilnehmern, basierend auf dem Einstiegslehrgang, ein Grundwissen (insbesondere in rechtlichen sowie pädagogischen Fragen), das innerhalb der Jugendarbeit besonders wichtig ist.

Anmerkung:

Für die Neuausstellung der Jugendleiter-Card kann alternativ auch ein Neigungslehrgang der NJF oder der Lehrgang für Führungskräfte der JF an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz besucht werden.

 

Kinderfeuerwehr-Forum

Dauer:

 

Samstag 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Zielgruppe:

 

Kinderfeuerwehrwarte/innen, Stellvertreter/innen, Betreuer/innen

Lehrgangsinhalte:

 

Nach einigen Jahren der Abstinenz hat sich das Forum in den letzten Jahren trotz der Pandemie etabliert und seinen festen Platz gefunden. Hierbei möchten wir mit möglichst vielen Teilnehmern einen sehr effektiven Tag verbringen und in Form von Workshops inhaltlich arbeiten (vorgesehen sind u.a. die Themen „Kinder in besonderen Lebenslagen“, „Gute Lernbedingungen“, „Öffentlichkeitsarbeit“, „Erste Hilfe Lehren“) und gleichzeitig den Austausch und die Zusammenarbeit untereinander fördern.

Zielvorstellungen:

 

Es soll versucht werden, die Vernetzung untereinander auszubauen, um von Erfahrungen, Ideen und Problemen aus anderen Bereichen zu profitieren.

 

Fahr-Training „Kinder und Jugendliche im MTW“

 

Dauer:

 

Samstag 08.00 Uhr – 12.00 Uhr und 12.00 Uhr – 16.00 Uhr

Zielgruppe:

 

Jugendfeuerwehrwarte/innen, Kinderfeuerwehrwarte/innen, Stellvertreter/innen, Betreuer/innen

Lehrgangsinhalte:

 

Bis zu welcher Größe braucht man nochmal eine Sitzerhöhung? Oder bis zu welchem Alter? Hier fangen die Aspekte an, die man berücksichtigen muss, um die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen sicher zu transportieren. Aber sie hören hier noch lange nicht auf. Wer mit ein wenig Theorie und viel Praxis üben möchte, sicher mit dem MTW umzugehen, wird hier von einem ausgebildeten Fahrlehrer trainiert und kann nebenbei noch alle Fragen zu dieser Thematik loswerden.

 

Zielvorstellungen:

 

Wer nicht tagtäglich am Steuer eines Fahrzeugs dieser Größenordnung sitzt, kann sich hier einen Schuss Übung und Routine holen. Bitte nicht mit einem Fahrtraining für langjährige und routinierte Fahrer verwechseln!

 

Up (to) date: Jugendlichen Umgang mit sozialen Medien verstehen und nutzen

Dauer:

 

Samstag 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Zielgruppe:

 

Jugendfeuerwehrwarte/innen, Kinderfeuerwehrwarte/innen Stellvertreter/innen, Betreuer/innen

Lehrgangsinhalte:

 

Medienkompetenz ist ein Stichwort, das einem derzeit an allen Ecken und Enden begegnet. Manchmal wird hierfür sogar ein Schulfach gefordert. Aber was steckt eigentlich dahinter? Und ist das gut oder schlecht?

Der Abstand zwischen den Generationen könnte nicht größer sein als bei der Nutzung von Smartphones, Online-Games, etc. Und diese Konflikte wirken sich natürlich auch auf den Jugendfeuerwehr-Dienst aus. Auch die Jugendgruppe oder der/die Einzelne können betroffen sein, ohne dass man das als Betreuer mitbekommt. Oder mit anderen Worten: Die Probleme, aber auch der Nutzen können unglaublich vielfältig sein. Deshalb wird das Seminar getragen von einem erfahrenen und kompetenten Referenten des Vereins smiley e.v. Somit können sowohl die Erfahrungen ganz junger Betreuer einfließen, als auch die Sorgen und Nöte der Betreuer, die in der Jugendfeuerwehr äußerst erfahren sind, bei den neuen Medien aber noch etwas aufholbedarf haben.

 

Zielvorstellungen:

 

Der Nutzen und die Gefahren von neuen Medien sollen in Bezug auf junge Menschen allgemein, besonders aber für die Kinder- und Jugendfeuerwehrarbeit herausgearbeitet, erfahren und umsetzbar gemacht werden.

 

Von der Schramme bis zum Bruch: Erste Hilfe kompetent am Kind

 

Dauer:  Samstag 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr

 

Zielgruppe:

 

Jugendfeuerwehrwarte/innen, Kinderfeuerwehrwarte/innen, Stellvertreter/innen, Betreuer/innen

 

Lehrgangsinhalte:

 

LSM, HLW, AED – alles klar? Das und viel mehr lernst Du in dem praxisorientierten Erste-Hilfe-Lehrgang, den wir exklusiv dem Dienst in der Kinderfeuerwehr angepasst haben. So bist Du sowohl für den kleinen Kratzer als auch für den Notfall gewappnet – denn: Zu 99% passiert nichts, ein Erste Hilfe-Kurs lohnt sich jedoch zu 100%-

Zielvorstellungen:

Die Teilnehmer werden geschult bezüglich

  • LSM: Lebensrettende Sofortmaßnahmen
  • AED: Automatischer externer Defibrillator
  • HLW: Herz-Lungen-Wiederbelebung
  • Medikamentengabe im Zeltlager
  • Unfall – was tun? (Hausarzt oder Krankenhaus)

und erhalten eine vollwertige Erste-Hilfe-Bescheinigung.

 

Kochen in der Kinder- und Jugendfeuerwehr

 

Dauer:

 

Freitag 18.00 Uhr bis Samtag 18.00 Uhr

Zielgruppe:

 

Jugendfeuerwehrwarte/innen, Kinderfeuerwehrwarte/innen Stellvertreter/innen, Betreuer/innen, die gern kochen (möchten)

Lehrgangsinhalte:

 

Ist es heutzutage überhaupt noch möglich, selber für die Kinder- und Jugendfeuerwehr zu kochen? Ja, das ist es absolut – zahlreiche Betreuerinnen, Betreuer und Unterstützer bewiesen dies regelmäßig bei zahlreichen Zeltlagern und anderen Fahrten.

Aber zugegeben gibt es einiges zu berücksichtigen – Hygienevorschriften, gestiegene Preise, unterschiedliche Bedürfnisse von Eltern und Kindern, Allergien und andere Ernährungseinschränkungen sind nur einige Stichworte, die aufzeigen, dass es einer genauen und durchdachten Planung bedarf.

Zwei gelernte Köche, die gleichzeitig über viel Erfahrung in der Jugendfeuerwehrarbeit verfügen, möchten Euch hierfür anleiten, beraten und mit wertvollen Praxistipps versorgen. Und natürlich wird hierbei selbst fleißig gekocht und gegessen.

 

Zielvorstellungen:

 

Die nötigen Kompetenzen, um für Gruppen zu kochen sollen erneuert, aufgefrischt und erweitert werden.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*